Ritter & Saur

INSTITUT FÜR PERSÖNLICHKEITSBILDUNG

Hypnose:

Was ist Hypnose?

Hypnose ist in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes. Davon abgeleitet wurde der entspannte Zustand, der dem Schlaf ähnelt, Hypnose genannt. Hypnose ist aber kein Schlaf, sondern ein natürlicher Zustand zwischen Wachen und Schlafen. Eine hypnotisierte Person hört alles und nimmt auch alles wahr, was um sie herum geschieht. Sie hat immer Verbindung zu dem Hypnosetherapeuten und kann sich auch nach der Hypnose an alles erinnern.

Wenn wir bei einem wachen Menschen mittels EEG die Gehirnströme messen, so zeigen sich elektrische Schwingungen, die höher sind als 12 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). Bei einem schlafenden Menschen sind die Schwingungen niedriger als 8 Hertz. Der Zustand dazwischen, also das Hineindösen in den Schlaf und das in den Tag Hinübergleiten, ist ein hypnotischer Zustand, denn bei einem hypnotisierten Menschen kann man zwischen 8 und 12 Schwingungen pro Sekunde messen.




Wir möchten Ihnen hier einige Fragen beantworten, die sich in Bezug auf Hypnose manchmal stellen:

Ist Hypnose gefährlich?

Dazu ist ein ganz klares NEIN zu sagen! Hypnose, von einem geschulten Therapeuten durchgeführt, birgt keine Gefahren in sich! Es ist ein ganz normaler Zustand, in dem der Hypnotisierte sich zwischen Wachen und Schlafen befindet. Wir erleben den Zustand morgens, wenn wir wach werden, und abends, wenn wir einschlafen, ganz natürlich.

Wer ist zur Hypnose geeignet?

Im Grunde ist jeder Mensch zur Hypnose geeignet. Nur Menschen mit Hirnleistungsstörungen, z.B. bei Arteriosklerose der Hirngefäße, oder geistig kranke Menschen eignen sich nicht zur Hypnose. Da Menschen verschieden sind, ist auch die Hypnotisierbarkeit bei jedem Menschen verschieden. Besonders gut gelangen Menschen mit Phantasie und Kreativität in die Hypnose. Hypnose ist immer eine eigene Leistung, die der Hypnotisierte vollbringt. Nur wenn er es zulässt, gelingt die Hypnose.

Kann ein Hypnotiseur mit mir machen, was er will?

Niemals kann ein Hypnotiseur mit dem Klienten machen was er will, denn in der Hypnose kann nur das geschehen, was der Hypnotisierte auch im Wachbewusstsein zulassen würde. Er bekommt alles Geschehen mit und behält auch die Kontrolle.

Bin ich in Hypnose "ganz weg"?

In der Hypnose hört und empfindet der Hypnotisierte alles was geschieht. Er kann sogar an verschiedene Dinge denken. Das Bewusstsein ist nicht ausgeschaltet, sondern nur "beruhigt". Es ist also nicht wie in einer Narkose, wo man nichts mehr mitbekommt und das Denken ausgeschaltet ist. Der Klient ist auch nicht "bewusstlos". Er könnte, wenn er wollte sogar aufstehen und kann sich auch nach der Hypnose an alles erinnern, was geschah.

Wobei kann Hypnose helfen?

  • Hypnose bei Krankheiten: Die Therapie mit Hypnose ist seit ca. 4000 Jahren bekannt und wirkungsvoll. Immer dann, wenn Störungen oder Krankheiten aus dem "Unbewussten" kommen, kann die Hypnosetherapie eingesetzt werden.

  • In der Zahnheilkunde
  • Leistungssteigerungen:
    Steigerung der Leistungen in der Schule, im Beruf und Sport (Konzentrationsmangel, Prüfungsangst, Willensstärkung usw.)
  • Süchte:
    Rauchen, Essen, Spielen, Drogen, Alkohol, Medikamente usw.
  • Stress:
    Schlaflosigkeit, Nervosität, innere Unruhe usw.
  • Kontrollverhalten und Schlafstörungen
  • Ängste:
    Flugangst, Verlustängste, Prüfungsängste, Phobien und viele andere Ängste
  • Traumatische und belastende Erlebnisse aus der Vergangenheit
  • Zielverwirklichung:
    - Zielorientierung
    - Motivationstraining
  • Persönlichkeitsentwicklung:
    Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufbauen Aggressionen oder Schuldgefühle abbauen


Rede ich in Hypnose über meine Jugendsünden?

Der Klient redet in der Hypnose nicht über Dinge, über die er im Wachzustand auch nicht sprechen würde. Jeder ist in der Hypnose immer Herr seines eigenen Willens. Der Hypnotisierte behält immer die Kontrolle über sich selbst. Ein ausgebildeter und verantwortungsvoller Therapeut wird in der Hypnose auch niemals etwas fragen, was zuvor nicht vereinbart wurde.